Podcast: Endometriose - im Gespräch mit Prof. Dr. Sylvia Mechsner

Rosa Bartel - Dienstag, 8.9.2020

Oft vergehen bis zur korrekten Diagnosestellung Jahre. Warum das so ist und was wir in der ärztlichen Versorgung besser machen können, verrät uns Frau Prof. Dr. Mechsner im Podcast-Interview.

Bis zu zwei Millionen Frauen in Deutschland sind von Endometriose betroffen. Allerdings dauert es häufig bis zu zehn Jahre, bis die richtige Diagnose gestellt ist. Das ist zu lang, findet Frau Prof. Dr. Mechsner, Leiterin des Endometriosezentrums an der Charité Berlin, und spricht mit uns über ihr Fachgebiet. 

Eine zunehmende Sensibilisierung auch nicht gynäkologisch tätiger Kolleg:innen für Endometriose als Differentialdiagnose ist nicht zu unterschätzen. Eine relevante Komplikation der Endometriose ist Unfruchtbarkeit, die durch das natürlich beschränkte Zeitfenster für die Familienplanung noch zusätzlich an Wichtigkeit gewinnt. Die positiven Auswirkungen einer schnelleren Diagnose sind daher nicht zu vernachlässigen.

Warum wird die Diagnose häufig erst so spät gestellt? Was beinhaltet eine ausführliche Schmerzanamnese? Bei welchen Symptomen und Befunden sollten auch Allgemeinmediziner:innen an Endometriose denken? Und wohin schickt man eine Patientin mit Verdacht auf Endometriose? 

Frau Prof. Dr. Mechsner beantwortet außerdem Fragen zur Pathophysiologie sowie zu Alternativen zur diagnostischen Laparoskopie und nennt gute Gründe, warum alternative Heilmethoden wie Yoga oder ein Wellnessprogramm Patientinnen helfen können.

 

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