Podcast: Forever young - wie wir gesund Altern können

Rosa Bartel - Donnerstag, 1.10.2020

Was beeinflusst unsere Telomerbiologie positiv, was schadet ihr? Eine Suche.

Im Jahr 2009 wurden drei Forscher:innen mit dem Nobelpreis für Medizin oder Physiologie geehrt. Ausschlaggebend dafür war ihre Entdeckung, dass Chromosomen durch die Telomere und das Enzym Telomerase geschützt werden. Waren wir der ewigen Jugend jemals so nah?

Nicht erst seit dem 21. Jahrhundert hadern die Menschen mit dem Altern. Das Interesse am Verlangsamen oder Stoppen des Alterungsprozesses begleitet die Menschheit schon seit vielen Jahrhunderten. Seit bekannt ist, dass die Länge der Telomere mit Alterungsprozessen verknüpft ist, ist die Telomerbiologie auch in das Blickfeld der Forschung gerückt.

Wir fragen uns: Was wirkt sich positiv auf unsere Telomere aus? Und was negativ? Bisher konnten bspw. oxidativer Stress und chronische Entzündungen als Stellschrauben der Telomerbiologie identifiziert werden. Aber wie so oft wirft jede Antwort neue Fragen auf: Welche Verhaltens- und Umweltfaktoren wirken über diese Wege auf unsere Telomere ein? Welcher Lebenswandel ist protektiv? Und ist es überhaupt möglich, gesund zu altern?

Diese und viele weitere Fragen behandeln wir in unserer neuen Podcastfolge, in der die Anfänge der Telomer- und Altersforschung beschrieben werden. Gemeinsam mit den Pionier:innen und der nächsten Generation von Forschenden machen wir uns auf die Suche nach Antworten und erklären unter anderem, warum Telomere und Telomerase nicht nur für das Verständnis von Alterungsprozessen interessant sind, sondern auch einen hohen Stellenwert in der Krebsforschung einnehmen. Was wir also tun können, um die Verkürzung unserer Telomere zu verlangsamen, erfahrt ihr hier.

 

Weitere Informationen zum Podcast und relevanten AMBOSS-Inhalten: https://amboss.podigee.io/40-telomerbiologie ,Telomere